Container Dock-Projekt

Ein Welthandelserlebnis.
Plug & Trade.

Man kann es eine Ode an den Container nennen. Oder an die unvorstellbare Summe täglicher, weltweiter logistischer Bewegungen. Es ist für uns aber auch ein Plädoyer für den freien Welthandel. Und die Freiheit, diesen zu erleben.

Als wir die Idee des Container Docks entwickelten, stand für uns die Faszination des weltweiten Containerverkehrs auf Ozeanen, Schienen und Straßen im Vordergrund. Aber auch das Bewusstsein der Folgen einer immer tiefer in unsere Umwelt eingreifenden Logistiktechnologie.

Mit den internationalen politischen Entwicklungen der letzten zwei Jahre ist eine weitere Komponente dazugekommen. Der freie Welthandel hat die Idee, über alle politischen Grenzen hinweg, kein Land und keinen Menschen von der Möglichkeit der Teilhabe an Versorgungsgütern, technologischen Entwicklungen und einem weltweiten Ideenaustausch auszuschließen. Diese Idee sieht sich immer mehr in Frage gestellt. Wir haben unsere Studie um diesen Aspekt erweitert, um sie in die weitere Entwicklung miteinzubeziehen.

Überdimensionale Docking Station

Im architektonischen Ideal fügt das Container Dock Frachtcontainer, befüllt mit Waren aus aller Welt – sichtbar, begehbar, begreifbar und erlebbar – zu einer runden, in sich rotierenden Gesamtkonstruktion zusammen. Im permanenten Plug & Trade-Modus werden vorkonfigurierte Container-Module angeliefert, angedockt und in die vorhandene Infrastruktur eingeloggt. Sie ermöglichen die sofortige Funktion als Sales Area, Showroom, Service-Center, Event-Location oder Workshop-Labor.

Die Vitalität des Welthandels und der Fortschritt in der Logistiktechnologie finden ihr Pendant in der andauernden Veränderung und Multifunktionalität des Container Docks als überdimensionale Docking Station.

Weltweiten Handel und Logistik erlebbar machen

Die ikonische Präsenz des Container Docks ist darauf angelegt, Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Was sich sonst im Verborgenen in Häfen oder an den Hintereingängen großer Shopping Malls abspielt, wird hier öffentlich zelebriert. Die Vermarktung neuer Waren folgt einer festen Choreographie: Anfahrt-Ankunft-Rotation-Andocken-Handeln. Das letzte Glied einer internationalen Frachtkette wird zum Event. Das Container Dock wird zum urbanen und touristischen Treffpunkt mit digitaler Schnittstelle und Vernetzung.

Neue Konvergenz in der Handelswelt

Vermarktungsideal für das Container Dock ist die Synchronität zwischen Realformat und Digitalformat. Alle tatsächlichen Vorgänge, Angebote und Events im stationären Container Dock finden ihre inhaltliche und zeitliche Entsprechung im digitalen Medium. Das Container Dock steht für eine sich neu annähernde stationäre und digitale Handelswelt.

Dreidimensionaler Round Table des Welthandels

Wir verstehen die Container Dock-Studie gefühlt als einen dreidimensionalen Round Table des Welthandels, der die Handelswelt internationaler Container-Transporte ihrer Anonymität enthebt und neue öffentliche Zugänglichkeit schafft. Sie soll über ein außergewöhnliches Erlebnis hinaus Verständnis für die komplexen wirtschaftlichen Verflechtungen des freien Handelsverkehrs, die Bedeutung weltweiten logistischen Fortschritts, seine ökologischen Auswirkungen und die Frage der Nachhaltigkeit entwickeln als ideelle Plattform für einen hochrelevanten Zukunftsdiskurs.

Container Dock Experience: Anfahrt – Ankunft – Rotation – Andocken – Handeln

Transformation des Containers: Showroom, POS, Coffee-Bar, Workshop-Location, Mobile Office,  Service-Spot, City-Forum, High-Tech Labor